Triathlon Training - Wissenschaft oder Kunst?

Warst Du schon einmal so richtig gut drauf? Hast Dich gefühlt, als könntest Du Bäume ausreissen? Bist geschwommen, Rad gefahren oder gelaufen, als würdest Du mühelos dahinschweben? Hast so etwas wie "Flow" erlebt? Ich wette, dass Du dieses Gefühl schon einmal hattest. Fühlt sich gut an, nicht?

Und auf der anderen Seite warst Du bestimmt auch schon einmal krank oder verletzt. Vielleicht hast Du externen Faktoren die Schuld dafür gegeben, aber das änderte ja nichts an der Sache. Du wolltest gern schwimmen, radfahren oder laufen...und konntest es nicht. Und das war frustrierend, nicht?

Ich werde nach 33 Jahren Triathlon-Erfahrung nicht müde, zu betonen, wie wichtig es ist, diesen Sport zu betreiben, weil er uns Spaß macht, weil er uns als Menschen entwickelt, weil er uns gesund hält. Und gleichzeitig sind die Wartezimmer der Ärzte voll mit tausenden von Hobby-Athleten, die da gar nicht hingehören.

Ein guter Coach mit einem guten Trainingsplan hält Dich möglichst fern von Verletzungen UND GLEICHZEITIG ermöglicht er Dir, Dein volles Potenzial auszuleben. Das ist erfüllend und macht Dich innerlich zufrieden.

Ich war schon immer ein "Student of the Sport", habe sowohl von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen profitiert, als auch von den größten Athleten und Coaches aller Zeiten. Eines der größten Probleme im Ausdauersport (und v.a. auch im Lauf- und Triathlon-Sport) ist der anscheinend "normale" Zyklus aus hart trainieren, fitter werden, schneller werden, sich verletzen, nochmal beginnen, wieder hart trainieren, fitter werden, schneller werden, sich verletzen, usw. Es gibt sogar Athleten (und Coaches!), die das für den normalen Gang der Dinge halten. Und selbstverständlich habe ich häufigste Erfahrungen mit diesem Zyklus selbst machen dürfen.

Aber das muss nicht so sein!

Meine Coaching Philosophie

Coaching ist vor allem eines: Kommunikation. Kommunikation zwischen Dir, dem Athleten, und mir, Deinem Coach.

Du bist an einer bestimmten Stelle A angekommen. Und Du möchtest Dich hin zu einer neuen Position B weiterentwickeln. Das ist der einzige Grund, warum Du einen Coach nutzen solltest. Und ja, aus meiner Sicht geht es natürlich nicht nur um die reine Leistung, um die Platzierung oder die Zeit. Es geht viel mehr darum, wer Du als Mensch wirst, wenn Du Dich auf diesen Pfad der Entwicklung begibst.

Die rein körperliche Seite wird in der Regel maßlos überschätzt, während all die anderen kleinen Stellschrauben maßlos unterschätzt werden.

Was für Athlet A funktioniert, muss noch lange nicht für Athlet B funktionieren.

Was Athlet A zum Zeitpunkt X gut tut, muss ihm noch lange nicht zum Zeitpunkt Y gut tun.

Es gibt diverse Trainingsprinzipien, die aber eher eine Richtschnur darstellen, als ein eisernes Gesetz. Die Trainingslehre entwickelt sich stetig weiter, wir erhalten neue Erkenntnisse und das, was vor 20 Jahren gängige Praxis war, ist vielleicht heute längst überholt.

Die meisten Coaches und Athleten überschätzen ZDF (Zahlen, Daten Fakten) maßlos und unterschätzen die Wichtigkeit des Körpergefühls. Das ist auch ein Grund, warum es so viele Trainingsweltmeister gibt, und so wenig tatsächliche Weltmeister.

Wenn Du ein zielorientierter Athlet bist, der vor allem im Wettkampf topfit am Start stehen und die bestmögliche Leistung am Tag X raushauen will, dann interessiert mich nicht, welche tollen Strava-KOMs Du eingesammelt hast oder ob Du das interne Club-Rennen (auch "Training" genannt) für Dich entschieden hast.

Das wichtigste Grundprinzip einer Coaching-Zusammenarbeit sollte immer sein, dass Du zuallererst gesund und verletzungsfrei bleibst. Denn dadurch ergibt sich das nachrangige Prinzip: Konsistentes, unspektakuläres Training schlägt einzelne Hammer-Einheiten an jedem Tag im Jahr!

Weniger ist tatsächlich oft mehr!

Immer das Gleiche zu tun und andere Resultate zu erwarten ist die Definition von verrückt. Der Trainingsprozess muss ergo ständig im Auge behalten und entsprechend sensibel angepasst werden.

Was Du von mir erwarten kannst

Nur, falls Du Dir das obige Video nicht in voller Länge angeschaut hast:

Bei mir gibt es keine kostenlosen Trainingspläne. Auch keine günstigen Standard-Pläne.

Bei mir gibt es nur eines: Dein volles Commitment, Deine Ziele zu erreichen und entsprechend mein volles Commitment, Dich dabei ohne Wenn und Aber zu unterstützen.

Ich nehme Dich als erwachsenen, mündigen Athleten ernst. Deshalb gibt es auch keinen Silber-, Gold- und Platin-Plan hier. Entweder Du willst Dein Ziel erreichen oder eben nicht. Wenn Du schon tausende von Euros in Material, Startgelder und Reisen investierst, solltest Du auch ein paar hundert Euro dafür investieren, Deine Ziele zu erreichen.

Es gibt also nur "das volle Programm" bei mir, das "Rundum-Susi Sorglos-Paket".

Das beginnt mit einem ausgiebigen persönlichen Gespräch, in dem wir uns kennenlernen. Hier lerne ich Dich kennen mit hoffentlich allen Stärken und Schwächen und erhalte ein Gefühl für Dein Potenzial und inwieweit Du dieses schon ausgelotet hast. In der Regel ist da noch ganz viel Luft nach oben. Und hier lernst Du mich kennen, meinen Stil, meine Philosophie und meine Methoden. Das gibt's bei mir nicht kostenlos, weil es auch nicht umsonst ist, weil hier schon viel passiert. Trotzdem kannst Du Dich danach selbstverständlich dafür oder dagegen entscheiden.

Um eine nachhaltige Wirkung zu zeigen, müssen wir uns zumindest für einen Minimum-Zeitraum von (anfangs) 6 Monaten committen. Wenn wir uns schon länger kennen, erlaube ich auch 3 Monate als Mindestbindung. Tatsächlich ist es sinnvoll, keine Pausen in der Zusammenarbeit entstehen zu lassen und natürlich biete ich entsprechende Anreize, dass nicht das Gefühl entsteht, dass in einer wie auch immer gearteten Off-Season für wenig Coaching viel investiert werden muss. Dennoch ist es schade zu sehen, dass oft auch 2 Monate reichen, um eine großartige Ausgangsposition für die neue Saison zunichte zu machen.

Du entscheidest natürlich immer völlig frei, wohin der Weg gehen soll.